Kinderwunsch und Wunschkind

Mit der Entscheidung für ein Kind beginnt eine schöne und aufregende Zeit. Erst das ungeduldige Warten auf den positiven Schwangerschaftstest, dann die Untersuchung beim Frauenarzt und schließlich die ersten Ultraschallaufnahmen. Werdende Mütter wollen nur das Beste für ihr Kind und haben darum viele Fragen.

Bei etwa neun von zehn Paaren geht der Kinderwunsch innerhalb eines Jahres in Erfüllung. Um das Kind während der Schwangerschaft optimal mit Nährstoffen zu versorgen, ist eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung wichtig. Viel frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und Fisch sind eine gute Grundlage. Verzichten sollten Schwangere auf rohe tierische Produkte wie Fleisch, Fisch, Wurst und Rohmilchkäse. Sie können Bakterien enthalten, die dem ungeborenen Kind schaden.


Zudem ist Alkohol für Schwangere absolut tabu. Er kann beim ungeborenen Kind Fehlbildungen verursachen. Positiv hingegen sind spezielle Nahrungsergänzungsmittel. Sie enthalten unter anderem Folsäure und Jod, die Schwangere über die normale Nahrung kaum in ausreichender Menge aufnehmen können.


Der optimale Zeitpunkt

Manchmal klappt es mit dem Wunschkind nicht auf Anhieb. Denn nicht jedes Paar weiß, dass es nur an wenigen Tagen im Monat schwanger werden kann. Die Eizelle der Frau ist nach dem Eisprung, der etwa 14 Tage nach Beginn der letzten Periode stattfindet, nur für bis zu 24 Stunden befruchtungsfähig. Samenzellen leben etwas länger und können darum im Körper ein paar Tage auf die Eizelle warten. Dennoch müssen Paare, die ein Kind möchten, diesen kurzen Zeitraum von zwei bis drei Tagen genau treffen. Helfen können dabei Ovulationstests. Sie zeigen an, wenn das luteinisierende Hormon (LH) ansteigt. Der Eisprung findet dann in den nächsten 12 bis 24 Stunden statt. Zuverlässige Ovulationstests erhalten Sie in unserer Apotheke. Unser Team berät Sie gern zu deren Anwendung.

Tipp: Rötelschutz überprüfen

Wer bald Mutter werden möchte, sollte seinen Rötelschutz überprüfen. Eine Infektion während der Schwangerschaft kann schwere Folgen für das Kind haben. Eine rechtzeitige Impfung schützt davor.