Wärme für ein gutes Bauchgefühl

Der Darm grummelt, der Magen schmerzt – das kann viele Ursachen haben: zu viel Luft im Bauch oder eine zu schwere Mahlzeit. Wenn Sie Bauchweh und Blähungen plagen, kann eine Wärmflasche dabei helfen, die Beschwerden zu lindern.

Wussten Sie, dass diese in der Geschichte der Menschheit eine lange Tradition hat?

Wenn es heute draußen kalt wird, stellen wir einfach die Heizung an oder setzen uns vor den Kamin. Diesen Luxus kannten die Menschen in früheren Zeiten jedoch nicht.

Erste Versuche, das Bett während der Nacht zu wärmen, wurden mit Ziegelsteinen unternommen, die sich tagsüber in der Sonne erhitzten oder mithilfe von Feuer erwärmt wurden. Im 16. Jahrhundert begannen die Menschen schließlich die ersten Wärmflaschen zu verwenden.

Diese bestanden unter anderem aus Zink, Kupfer, Messing, Glas und Stein. In die kleinen Gefäße füllten sie heißen Quarzsand, glühende Kohle oder später auch Wasser.

Wärme für ein gutes BauchgefühlIm Laufe der Zeit passte sich auch die Form der Flaschen immer mehr der Anatomie des Körpers an. Seit den 1920er Jahren gibt es Wärmflaschen aus Gummi – heute kennen wir zudem elektrische Heizdecken, Körnerkissen und Wärmepads mit Gel.

Wärme richtig anwenden

Egal auf welche Produkte Sie zurückgreifen: Wärme gilt besonders bei Bauchschmerzen als hilfreich. Sie entspannt die Muskeln und regt die Durchblutung des Gewebes an.

Achten Sie jedoch darauf, dass die Wärmflasche nie zu heiß ist. Wickeln Sie Flasche oder Körnerkissen am besten in ein Handtuch ein und platzieren Sie diese erst dann auf den Bauch.

Damit Sie besonders gut entspannen, legen Sie sich ins Bett oder aufs Sofa und lassen Sie die Wärme mindestens zehn Minuten wirken. Eine große Auswahl verschiedener Wärmeprodukte finden Sie in Ihrer gesund leben-Apotheke.